Corona stoppt vieles, aber nicht die Not. - Der KDFB Ramspau unterstützt die
Stiftung „Pro Diamantina“

Nicht nur das Vereinsleben unseres Frauenbundes, nein, weite Teile unseres bis
dahin gewohnten Alltags wurden und werden von Corona beeinflusst, ja sogar
verhindert. Doch eines stoppt die Pandemie nicht, eher im Gegenteil: Gerade die
Ärmsten und Schwächsten leiden am meisten unter der schwierigen Situation.
Die Stiftung „Pro Diamantina“ gibt Straßenmädchen und den Töchtern armer
Familien in Brasilien eine Chance auf Bildung. Die Schule der Stiftung ist zwar
aufgrund der aktuellen Lage noch geschlossen, aber die Einrichtung verteilt an
die bedürftigen Familien Essenspakete und kümmert sich um ärztliche Hilfe.
Gerade jetzt ist die Stiftung auf Unterstützung angewiesen.
Wenn sich auch die Not in Folge von Corona nicht stoppen lässt, so lässt sich
Gott sei Dank auch die Hilfsbereitschaft vieler Menschen nicht stoppen. Einige
unserer Mitglieder, allen voran Frau Anni Eichinger, waren nicht davon
abzuhalten, die Tradition der Kräuterbuschen-Aktion fortzuführen. Im kleinen
Kreise stellten sie Kräuterbuschen her, die an Maria Himmelfahrt angeboten
werden konnten. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich für dieses tolle
Engagement bedanken!
Die durch den Verkauf erzielten Spenden wurden vom Verein aufgestockt. So
konnte die Vereinsführung einen Spendenscheck in Höhe von 500€ für die
Stiftung „Pro Diamantina“ stellvertretend an Frau Fernanda Lemm übergeben.
Diese überbrachte unserem Verein viele Dankesgrüße aus Brasilien. Unser
Frauenbund unterstützt die Stiftung damit schon zum 4. Mal.
Durch die direkten Kontakte wissen wir, dass unsere Hilfe ankommt. Dies
ermutigt uns, mit der Unterstützung fortzufahren. Corona kann eben doch nicht
alles stoppen.

Lieber Frauenbund Ramspau
Mit grosser Freude haben wir von Ihrer Nachricht Kenntnis genommen. Es berührt uns, dass unsere Arbeit in Brasilien vom Frauenbund Ramspau wiederum mit einer wertvollen Gabe unterstützt wurde, trotz Corona-Problemen auch in unsern Breitengraden. Ihr Betrag von EU 500 (in CHF 532.30) ist bereits am 7. Oktober in unserer Buchhaltung eingetroffen und verbucht worden. Im Namen des Präsidenten unserer Stiftung und ganz persönlich danken wir allen Beteiligten von Herzen für diese grosse Unterstützung, especialmente para Fernanda, a querida mineira de Diamantina. Saudades!
Speziell danken wir auch für die Foto mit Fernanda, ihrer Tochter (Ebenbild der Mutter) und klein Sohn, umgeben von sympathischen Frauen mit blauem Schal - beinahe ein „Hodlerbild“ - vor sonnenbeschienener Kulisse Ramspau - sehr schön!   
 
Tatsächlich: Corona beeinträchtigt die Arbeiten in unsern Projekten ausserordentlich stark. Schulen und Geschäfte wurden gleich wie hier geschlossen. Mütter und Väter „unserer“ Jugendlichen - ohnehin Kleinverdiener - haben zum grossen Teil ihre Arbeit verloren. Zum Glück hat der Staat doch sog. Corona-Kredite freigesprochen; sie helfen über das Schlimmste hinweg. Die Schüler werden wie hier via Internet (so denn diese Möglichkeit besteht) oder Papier zum Lernen angehalten. Unterstützung von den Eltern ist kaum zu erwarten. In der VEM werden wöchentlich einige Mädchen durch eine Psychologin betreut. Eine traurige Tatsache ist, dass viel Gewalt bei den Mädchen zuhause vorkommt; 3 Mädchen wurden sexual missbraucht, eines ist schwanger geworden.
Unsere Stiftung hat Grundnahrungsmittel für die Familien bereit gestellt, zusammen mit wertvoller Unterstützung des Kaufhauses Cordeiro mit Hygienemittel. Wöchentlich können Mütter vom Garten der VEM Gemüse abholen. Auch von der Präfektur erhalten die Leute Gemüse und Früchte. Die Schulen sind immer noch geschlossen. Viele Kinder werden ein ganzes Schuljahr verlieren. Abwechslungsweise und unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften werden je 25 Mädchen in den Räumlichkeiten der VEM psychisch und moralisch unterstützt und begleitet. 
Das Gleiche gilt auch für das Projekt CEDIA in der Nachbarstadt Serro. Auch das Behindertenheim APAE hat unsere Stiftung mit Grundnahrungsmittel unterstützt. 
 
Wir werden gebraucht, und unser Mittragen ist besonders für die junge Generation enorm wichtig - wir danken von Herzen, dass Sie alle dabei sind! Wir grüssen rundum mit den besten Wünschen - bleiben Sie gesund!
Com grande abraço,
Irene e Bernardo Bislin


Katholischer Frauenbund Ramspau: Verabschiedung von Pater Justine

 

 

 

 

Am 19. August sagte die Pfarrgemeinde Ramspau Pater Justine Lebewohl. Der allseits beliebte Seelsorger wechselte in eine andere Pfarrei. Zusammen mit zahlreichen Gästen konnten sich unsere Mitglieder bei strahlendem Sonnenschein im feierlichen Ambiente des Schlossgartens Ramspau verabschieden. Der guten Stimmung der Freiluftandacht konnten auch die coronabedingten Hygienemaßnahmen, inklusive Masken, keinen Abbruch tun. Die Vorstandschaft unseres Frauenbundes bedankte sich bei Pater Justine für die gute Zusammenarbeit, und konnte ihm nicht nur ihre besten Wünsche für seine Zukunft, sondern auch einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro zugunsten seiner Coronahilfe in Indien, mit auf den Weg geben.

 

Fair-Pay-Bündnis

zum Entgelttransparenzgesetz!

 

Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern ist eine der zentralen Ursachen für das erhöhte Altersarmutsrisiko von Frauen. Deshalb brauchen wir eine gesetzliche Regelung!

Auf der Homepage des Bündnisses können Sie online unterzeichnen:

 

www.fairpay-heute.de

Diözesanverband Regensburg
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